Die Dame vom Maxim

von George Feydeau
nach einer Neubearbeitung des Regisseurs Bernhard Thurn
Der Inhalt:
Das passiert doch fast jedem Mann einmal: zuviel des Guten, eine ellenlange Barrechnung und am nächsten Morgen liegt eine fremde Frau im Bett. Doch Dr. Petypon ist verheiratet und die fremde Frau Crevette eine Tänzerin aus einem etwas zweifelhaften Etablissement, die sich nicht so einfach hinauskatapultieren lässt. Und so eskaliert die Situation immer mehr, ein Missverständnis jagt das nächste, eine Verwechslung die andere, und das aberwitzige Lügengespinst Petypons wird immer ungesicherter und abstruser. Feydeau, ein Meister seines Fachs, dreht die Schraube der Absurdität jedoch noch eine entscheidende Windung weiter. Die Halbweltdame Crevette wird für die Spitzen der Gesellschaft unversehens zur Trendsetterin in Sachen guter Geschmack; das Gefälle von oben und unten kehrt sich um. Da sind im letzten Akt schon einige dramaturgische Finessen vonnöten, um zum guten Ende wieder zurückzunehmen, was eigentlich irreversibel ist.

Die Rollen und Ihre Besetzung:
Petypon – Albert Marthaler
Mongicourt, Arzt – Arno Bachmann
Étienne, Diener bei Petypon – Richard El Duweik
Corignon, Leutnant – Roberto Meznaric
Herzog – Knut Vollmuth
General Petypon du Grele – Volker Steuernagel
Straßenfeger – Valentin Wedekind
Chamerot, Offizier – Eberhard Höpfner
Sauvarel, Offizier- Erich Schlosser
Pfarrer – Bernd Höpfner
Marollier – Stefan Steyer
Èmile, Diener – Ronny Skowronnek
Guérissac – Valentin Wedekind (in einer Doppelrolle)
Varlin – Erich Schlosser (in einer Doppelrolle)
Vidauban – Siegfried Baier
Crevette (die Dame vom Maxim) – Juliane Rödl
Madame Petypon (Gabrielle) – Martina Mula
Madame Vidauban – Astrid Schulz
Herzogin von Valmonté – Gerda Bimmel
Clementine – Linda Kratz
Madame Ponant – Adelaide Bilo
Madame Virette – Gabi Wittich
Madame Sauvarel – Tatjana Vdovenko
Madame Claux – Lorraine Bilo
Madame Hautignol – Janna Bergen

Regie: Bernhard Thurn

Souffleuse: Maria Thurn

Kostüme: Astrid Schulz, Albert Marthaler

Maske: Bianca Tatzelt und Aysel Yücel

Bühnenbau: Detlef Becker und Peter Ungeheuer

Technik: Geza Grün und Technik-Team

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