Der Meisterboxer

von Otto Schwartz und Carl Mathern

Marmeladenfabrikant Friedrich Breitenbach, ein behäbiger Keinstadt-Lebemann, leidet unter den vegetarischen Vorstellungen seiner Frau Adelheid. Um alldem zu entfliehen, schmiedet er mit seinem Busenfreund und Teilhaber Hugo Hecht einen Komplott. Sie geben beide eine Sportart vor, Hecht entscheidet sich für das Fechten – Breitenbach für das Boxen, damit sie ihrem privaten Vergnügen nachgehen können. Aus Zeitungsartikeln erfährt Breitenbach, dass es wirklich einen Boxer Breitenbach gibt, für den er sich nun ausgibt.

Es kommt, wie es kommen muss: Der Schwindel droht aufzufliegen, als der echte Meisterboxer Breitenbach zu einem Kampf in die Stadt kommt. Die Frau des Marmeladenfabrikanten will ihrem Mann natürlich beim Boxen zusehen und dessen Tochter Lotte macht eine Liebesbekanntschaft mit dem echten Meisterboxer. Als auch noch die feurige Tänzerin Coletta Corolani in den Komödienring steigt, ist die Verwirrung perfekt….

Die Rollen und die Spieler:

Friedrich Breitenbach, Marmeladenfabrikant – Albert Marthaler
Adelheid, sein Frau – Gabi Wittich
Fritz, sein Sohn – Roberto Meznaric
Lotte, seine Tochter – Linda Cratz
Hugo Hecht, Breitenbachs Teilhaber – Arno Bachmann
Tobias Wipperling, Kanzleirat – Knut Vollmuth
Amalie, seine Frau – Hildegunde Henrich
Coletta Corolani, Tänzerin – Juliane Rödl
Breitenbach, Meisterboxer – Stefan Steyer
Rosa, Mädchen bei Breitenbach – Lorraine Bilo
Bitterwasserverkäufer – Richard El Duweik

Festspielregisseur: Dr. Bernhard Thurn
Regiassistenz: Gerda Bimmel
Inspizient: Erich Schlosser
Souffleuse: Maria Thurn
Kostüme: Astrid Schulz und Albert Marthaler
Maske: Aysel Yücel, Bianca Tatzelt, Sophie Becker
Kulisse: Peter Ungeheuer
Technik: Geza Grün, Tim Reinhard und Marcel Meisters
Requisiten: Gerda Bimmel

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