„Juchhe“ – Das märchenhafte Projekt der Eppsteiner Burgschauspieler

Haben Sie Teil an einem Traum, der in Erfüllung geht!

Helfen Sie mit, einem ganz besonderen Ort mit Ihrer Unterstützung wieder eine Seele zu geben. Werden Sie mit Ihrem Namen Teil der „Juchhe“ – ein Raum, der mehr als Zeiten verbindet.

Für dieses Projekt brauchen die Burgschauspieler als Initiatoren und Paten, Ihre Unterstützung.
Die Burgschauspieler haben einen verschütteten Raum auf der Burg entdeckt – der „Juchhe“ -, den sie wieder erbauen und als Vereinsraum und als Veranstaltungsraum für verschiedene Anlässe nutzen werden.
Der Raum soll in den noch verbliebenen alten und ergänzten Gemäuern der „Juchhe“ entstehen. Die volkstümliche Bezeichnung „Juchhe“ bezieht sich auf die drei hohen Geschosse des Gebäudes, das seit 1350 den Herren von Eppstein, später einem kurmainzischen Finanzbeamten und einem nassauischen Amtmann als Wohnraum diente. 1810 wurde die Juchhe an Privat verkauft. Der neue Eigentümer war ein Müller, der den „Juchhe“ als Steinbruch benutzte, um seine abgebrannte Mühle wieder aufzubauen.

EppsteinInzwischen wurde damit begonnen, Schutt abzufahren, Mauern frei zu legen, Lücken zu schließen. Das Tempo und der Umfang der Restaurierungsmaßnahmen werden bestimmt durch die verfügbaren finanziellen Mittel. Dabei sind wir auf wohlwollende Unterstützung angewiesen, denn die Einnahmen aus dem Kartenverkauf fließen der Stadt zu.
Das uns eingeräumte Budget dient ausschließlich der Deckung von Kosten aus dem laufenden Spielbetrieb.

Die rund 70 Schauspieler und Mitglieder von 7 bis 87 sind überwiegend Eppsteiner Bürger und neben dem Ziel, das Publikum zu begeistern und Unterhaltungsfreude zu schenken, gilt es, die stolze alte Burg Eppstein zu erhalten. Dafür wird nicht nur auf der Bühne Präsenz gezeigt. Mit dem Weihnachtsmärchen, dem urigen Hirtenlager am Weihnachtsmarkt und dem schicken Sektstand bei den Burgfestspielen engagieren wir uns für das Herzstück Eppsteins.

25.10.2013 an diesem Tag war Spatenstich und da schreiben sie Geschichte, die Burgschauspieler. Seit 1.000 Jahren wurde nicht mehr auf der Burg gebaut, restauriert ja, aber es gab seit dieser Zeit keinen Neubau mehr.

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Die Spatenstecher, von links nach rechts: Arno Bachmann (2. Vorsitzender der Burgis),
Dr. Falko Lehmann (Landeskonservator), Michael Cyriax (Landrat des MTK),
Juliane Rödl (1. Vorsitzende der Burgis), Joachim Reinhard (Bauleiter Juchhe),
Alexander Simon (Bürgermeister zu Eppstein), Torsten Brod (Architekt Juchhe) und auf der Mauer auf der Lauer, die BURGIS!!!

Es war ein unglaublich aufregender Tag. Nach den langen Jahren des Kampfes mit allen möglichen Widrigkeiten haben wir es geschafft! Die Juchhe wird endlich gebaut. Die Finanzierung des 1. Bauabschnittes steht und das Startkapital für den 2. Bauabschnitt ist auch schon vorhanden. Insgesamt rechnen wir mit 3 – 4 Bauabschnitten und so Gott will, können wir die Einweihung zu unserem 50jährigen Bühnenjubiläum in 2018 feiern.

Den Segen dafür haben wir zumindest von unserer Pfarrerin Heike Schuffenhauer bekommen, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Und hier noch die amtliche Bestätigung von der Stadt Eppstein:

http://www.sitzungsdienst-eppstein.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=5054&options=4#searchword